Der erste Drehversuch

17. März 2013 / By

„Wo ist denn hier Strom?“

Ort: Leipzig – Halle 5
Zeit: 07.02.2013, 18:00 Uhr
Projekt: danceecho.de – 1. Drehversuch

Team: Tanzlehrer Denis; Aufbauhelfer Paul; Fotograf Falko; Illustratorin Marie; Organisator Sascha

Es sollte ein wichtiger Tag für das Team von danceecho.de werden: Endlich starten die geplanten Testaufnahmen für das erste Tutorial.
Alle waren ein wenig nervös (aber wirklich nur ein wenig) und die Spannung war zum Greifen nahe. Haben wir alles dabei? Wird die Ausstattung reichen? Ist genügend Platz da? Sind überhaupt alle da und vor allem: Haben wir Strom?

Mit dem Auto fuhren wir durch das verschneite Leipzig zur Halle 5.
Dort angekommen gingen wir mit der ganzen Ausrüstung unter dem Arm auf die Suche nach dem Eingang. Mit „Immer der Nase nach“ kamen wir nicht sonderlich weit. Also folgten wir den Anweisungen unseres neuen Tanzlehrers: „Immer der Musik nach!“ Und tatsächlich fanden wir dann nach einigen Schlitterpartien auf dem Eis die richtige Richtung.

Der Raum den wir anschließend betraten war groß, weit, vielfältig. Um es kurz zu fassen: Er war quadratisch, praktisch, gut. Ideal für die geplanten Aufnahmen. Da stand nun das gesamte Team ohne wirkliche Vorkenntnisse. Um ein wenig locker zu werden, begannen wir erstmal das ganze Equipment aufzubauen und den passenden Blickwinkel auszusuchen. Weiße oder schwarze Wand? Mit Bar oder Ohne? Schon wieder so viele Fragen…

Nach einigen Minuten und tatkräftiger Unterstützung stand das Set dann doch recht schnell.
Als nächstes wurde Denis erstmal fix mit dem Mini-Mikro ausgestattet – ganz nach dem Motto: „Das Einfachste zuerst!“ Nun ging es an die eher schwierige Phase der Ausleuchtung. Ein bisschen da gedreht, ein wenig dort geschoben und – hoppla! – schon entstand der erste kleine Abbruchschaden an der Beleuchtungseinrichtung.
Na gut, nicht so schlimm, weiter gehts.

Aber auch nach einiger Zeit des Ausprobierens war Sascha noch nicht 100%ig zufrieden mit dem Licht. Während die anderen an der Technik bastelten, machte Denis sich schonmal warm. Dehnungen, Sprünge, einzelne Tanzschritte – ziemlich cooler Typ! Aber als wir ins Gespräch kamen, musste er dann doch zugeben, dass er so nervös ist, wie bei seiner ersten Tanzstunde. Tja, auch coole Typen haben mal ein wenig Lampenfieber.

Geht’s jetzt gleich los?

Ein kurzer Blick auf unser fertiges Set zeigte uns, dass wir nun endlich mit den Aufnahmen beginnen konnten. Falko positionierte sich hinter der Kamera und Denis davor. Sascha checkte nochmal mit einem professionellen Blick alle wichtigen Details und Marie zückte gedanklich den Erinnerungsbleistift. Ready, set…Haaaalt Stopp! Wo ist eigentlich Paul? Ahhh, da ist er ja. Paul überprüft nochmal die Lichteinstellungen über den großen Monitor, welcher das Bild der Kamera wiedergibt.

Sascha und Denis hatten sich für den Moonwalk als erstes Test-Tutorial entschieden. Denis‘ angenehme Stimme, Kreativität sowie die Leichtigkeit seiner Bewegungen versetzte uns alle in Staunen. Wir wussten sofort: Er ist der perfekte Lehrer für die Tanzvideos.
Langsam fiel dann auch die Nervosität von uns ab. Weit und breit sah man nur lächelnde Gesichter. Es schienen alle froh über die entspannte, lustige, aber auch respektvolle Atmosphäre im Team. Für uns war dies ein gutes Zeichen für das weitere Wachsen und Gedeihen von danceecho.de.

Ende gut, alles gut?

Allen war klar, dass es noch einige Verbesserungen hinsichtlich Ton, Licht und Technik gab, aber für den ersten Drehversuch war es gar nicht mal so schlecht. Außerdem haben wir schon wieder viele neue Ideen für die kommenden Tutorials und Artikel im Kopf. Wir sind selbst gespannt auf die Entwicklung unseres Vorhabens, euch das Tanzen beizubringen und eure Dancemoves zu fördern.

Also eure Aufgabe für demnächst: Wöchentlich auf danceecho.de vorbei schauen, neue Tanzstile und tolles Hintergrundwissen lernen, um bei Freunden sowie in eurem Lieblingsclub zu punkten. Zum Schluss jetzt mal noch ganz unter uns: Zwar schimpfte Sascha über die Beleuchtung („So viel Rumprobieren!“), das Mikro („Ein Richtmikro muss her!“) und generell über die Schwierigkeiten des Test-Drehs („Ich hatte mir das Ganze einfacher vorgestellt!“). Am Ende meinte er nur: „Produktiv waren wir ja.“…Na ja, was will man mehr? 🙂

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