Floating – another way of dancing

03. April 2013 / By

Floating ist nicht gleich Floating

Übersetzt heißt Floating „schwimmend, schwebend, treibend,…“.
Wenn du es nicht schon längst gemacht hast, gib doch mal aus Spaß bei google „Floating“ ein. Und? Genau, Wikipedia & Co bieten dir gleich ein Tiefenentspannungsprogramm mit allem Drum und Dran an. Entweder du rufst jetzt gleich beim Wellnesscenter um die Ecke an und reservierst dir die nächste Behandlung oder willst du wissen was „Floating“ mit Tanz zu tun hat? Dann lies weiter!

Das Internet ist zwar nicht reich an Floating-Definitionen, aber umso reicher an Videos. Natürlich kannst du dir gern sofort alle Videos ansehen (was ziemlich lange dauern würde) und versuchen die Technik darüber zu lernen. Im Endeffekt kann es jedoch sein, dass du die einzelnen Schritte unsauber oder sogar falsch ausführst. Um das zu vermeiden, kannst du auf der einen Seite die Bedeutung sowie Technik von Floating im Beitrag durchlesen und auf der anderen Seite die zugehörigen Tutorials anschauen. In welcher Reihenfolge du dich informieren willst, spielt dabei keine Rolle. Du solltest jedoch unbedingt Artikelwissen und Tutorial kombinieren, denn genau das macht danceecho aus. Auch wenn du vielleicht das Floating schon gut beherrschst, können wir deinen Stil verbessern und fördern. Und mal ganz ehrlich, wer möchte nicht nahezu perfekt tanzen können?

That’s floating, baby!

Beim Floating wird versucht eine Art Illusion zu schaffen, welche den Körper des Tänzers schweben oder gleiten lassen soll. Konkret heißt das: Während die Beine gehen, bewegt sich der Rest des Körpers in unerwartete Richtungen. Eine optische Täuschung entsteht, welche sich schon Michael Jackson mit dem bekannten Moonwalk zum Markenzeichen gemacht hat. Der Moonwalk ist jedoch nicht wie Viele annehmen eine Erfindung des berühmten King of Pop. Eine der treffendsten Aussagen über den Moonwalk äußerte Jackson in einem Interview mit Oprah Winfrey:

„Der Moonwalk kommt von diesen wundervollen Kindern, den jungen Leuten, die in den Ghettos wohnen, in der City, die brilliant sind und einfach dieses natürliche Talent zum Tanzen haben. All diese neuen Schritte, wie den Running Man, die entwickeln diese Tänze. Ich habe den Moonwalk lediglich ein wenig weiterentwickelt.“

Diese Brillianz der Kids findet sich auch im Moonwalk wieder. Während die Beine und Füße eine Vorwärtsbewegung vortäuschen, bewegen sie sich in Wirklichkeit rückwärts. Die spezielle Illusion beginnt also mit den Beinen – so auch beim Floating. Deshalb ist es wichtig, dass du dich zuerst auf diesen Bereich deines Körpers konzentrierst. Denn stimmt die Beintechnik nicht, wirkt auch der Rest ungenau. Am Ende performt ihr einen schlechten Tanzstil. Wir zeigen dir, wie es richtig geht.
Also auf die Beine, fertig, los!

Bevor du jetzt aufspringst und gleich lostanzen willst, gibt es noch einige theoretische Begriffe zu klären. Schonmal was von „heel and toe“ gehört? Auf deutsch heißt das „Hacke und Spitze“, aber dazu später. Unverzichtbar ist der Begriff „balance“ (Gleichgewicht), denn ohne sie ist das Floating unmöglich. Hinzukommen „push“ and „pull“ – „schieben“ und „ziehen“, diese 2 sind wie Dick und Doof – gegensätzlich aber unzertrennlich.
Jetzt bist du dran: Begriffe einprägen, damit du sie später im Tutorial verstehen, als auch anwenden kannst!

Dein Spickzettel: Floating

Damit du nicht jedes Mal elend lange Texte lesen musst, um dir die einzelnen Schritte zu merken, findest du hier deinen persönlichen Spickzettel. Egal welche Float-Technik du tanzen willst, diese Stichpunkte helfen dir die Reihenfolge der Schritte optimal im Kopf zu behalten. Ein paar Beispiele wo und wie du floaten kannst, siehst du übrigens im Floating Tutorial 1. Aber vorsicht: Lachattacken sind garantiert!

Spickzettel

1) Gewicht liegt auf einem Fuß – dessen Ferse ist angehoben
2) Der andere Fuß wird vom Körper weg geschoben
3) Währenddessen senkt sich die Ferse des ersten Fußes – das Gewicht wird dabei auf den anderen Fuß verlagert
4) Jetzt wird diese Ferse wie beim ersten Mal angehoben
5) Der andere Fuß wird nun zum Körper hin gezogen und es findet wieder eine Gewichtsverlagerung statt
6) Diese Abfolge für ein optimales Ergebnis einfach immer wiederholen 🙂

Für den Feinschliff fehlt jetzt nur noch der restliche Teil deines Körpers. Hierfür gibt es nur einen Tipp: Dein Körper muss die Illusion unterstützen. Lass dich von den Bewegungen mitreißen. Ja, schwimm einfach mit ihnen. Den Rest erledigt deine Leidenschaft zum Tanzen.

„Können wir jetzt endlich anfangen?“

Klar! Jetzt ist es an der Zeit zu üben und dich in Technik sowie Ausführung zu steigern. Dazu gehst du ganz einfach zum Floating Tutorial 1. In den folgenden Tutorials warten dann tolle Vorteile und Specials auf dich! Also reingeklickt und losgetanzt!
Und denk immer daran: Auch wenn es beim ersten Mal nicht so recht klappen will, auch ein King of Pop hat mal klein angefangen.

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