Mach deine Leidenschaft zum Beruf – Teil 1: Tanzlehrer/in (1)

03. Mai 2013 / By

Wow! Du hast schon immer dein Leben lang getanzt oder hast erst vor kurzem deine Leidenschaft zum Tanzen gefunden? Jetzt kannst du nicht mehr aufhören zu tanzen oder dich mit Tanz auseinanderzusetzen? Also warum machst du dir deinen Traum nicht zum Beruf?
Wir stellen dir in einer Reihe von Artikeln verschiedene Berufe im Bereich Tanz vor. Sei gespannt und freu dich auf neue interessante Möglichkeiten, die sich dir in Zukunft eröffnen! Der erste Beruf den wir dir vorstellen wollen, ist der des Tanzlehrers bzw. der Tanzlehrerin.

Was machst du als Tanzlehrer?

In erster Linie tanzt du natürlich. Deine Aufgabe besteht darin, Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen das Tanzen beizubringen. Dabei kannst du zwischen Einzel- oder Kursstunden entscheiden. Eine Kombination aus Beidem ist natürlich ideal für deine Vielfältigkeit und somit Popularität als qualifizierte/r Tänzer/in.
Welche Art von Tanz unterrichtet wird, spielt dabei keine Rolle. Je mehr Angebot, desto besser! Aber aufgepasst: Biete nur dann verschiedene Arten von Tanzkursen an, wenn du diese auch wirklich beherrschst, sonst hast du am Ende nur Ärger!
Neben der Funktion des Lehrens hast du natürlich auch einen pädagogischen Aufgabenbereich, aber keine Angst in deiner Ausbildung (siehe unten) wird dir erklärt auf was du achten musst. Später wird dir das Ganze in Fleisch und Blut übergehen.

Was brauchst du für den Tanzlehrer-Beruf?

Auf alle Fälle Motivation und Begeisterung! Wenn du schon bei der Vorstellung keine Lust hast, dich vor ein paar Leute zu stellen und ihnen erklären zu müssen wie man tanzt – dann schau doch lieber, ob du nicht in einem anderen Bereich des Tanzens arbeiten willst. 🙂 Denn als Tanzlehrer brauchst du einen guten Umgang mit Menschen und Spaß am Unterrichten. Geduld, sowie sportliche Ausdauer und Power gehören ebenfalls zu den Voraussetzungen. Rhythmus-, Takt-, Musik- und Körpergefühl dürfen letztendlich auf gar keinen Fall fehlen!
Die schulischen Voraussetzungen sind klar: Du brauchst eine abgeschlossene Schulausbildung und du musst mindestens 18 Jahre alt sein.

Wo kannst du unterrichten?

Dein Einsatzgebiet als Tanzlehrer/in ist enorm! Vom Integrationstanz bis hin zum professionellen Gesellschaftstanz. Damit du eine kleine Übersicht bekommst, gibt es hier eine Liste mit ein paar Beispielen:

– Jugendzentren
– Fitnessstudios
– Tanzvereine
– Tanzstudios
– Tanzschulen
– Workshops
– Kindergärten
– Theater
– Oper
– Rehabilitationszentren
– Seniorenheime
– Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
– Volkshochschule

Und wo zum Teufel kannst du jetzt Tanzlehrer/in werden?

Tja, das hängt natürlich erst mal von deinem Standort ab. Allgemein kannst du dich jedoch gut auf der Seite des Berufsverbands Deutscher Tanzlehrer eV über den Standort einer Ausbildung informieren.

Was machst du in der Ausbildung?

In der Regel dauert die Ausbildung 3 Jahre. In der Zeit lernst du deine tänzerischen Fähigkeiten auszubauen und sie auf den Lehrunterricht anzuwenden.
Praktische als auch theoretische Schulungen finden dabei in einer der anerkannten Tanzschulen in der Region statt. Zum Schluss legst du natürlich in beiden Teilgebieten eine Abschlussprüfung ab.

Was hat danceecho damit zu tun?

Jede Menge! Die angebotenen Tutorials helfen dir deinen Tanzstil individuell zu entwickeln und deine Ausführungen zu perfektionieren. Weiter entwickelte Moves & Kombinationen unterstützen deine Vielfältigkeit und werden dich als zukünftige/n Tanzlehrer/in noch einzigartiger machen.
Auch während deiner Ausbildung begleiten wir dich auf deinem Weg. Schick uns einfach ein Video, so dass wir dir sagen können, was du besser machen kannst oder ob du vielleicht schon die richtige Technik und Ausführung anwendest.

Zu viel Infos? Hier gibt’s deine Laufbahn im Überblick

Berufsbezeichnung: Tanzlehrer/in

Ausbildung: 3 Jahre (nach Vorschriften der Berufsverbände in Deutschland), theoretische und praktische Lehrteile

Voraussetzungen: schulischer Abschluss (empfohlen wird mindestens Mittlere Reife), Mindestalter 18 Jahre

Aufgaben: Menschen das Tanzen lehren, motivieren, begeistern, pädagogisch wertvolle Inhalte tänzerisch vermitteln, Talente fördern, körperliche Leistungsfähigkeiten unterstützen

Geht’s auch ohne Ausbildung?

Nicht selten bekommen Tänzer auch ohne eine geregelte Ausbildung Lehrmöglichkeiten angeboten. Zum Beispiel, weil sie selber engagierte Tänzer sind und einfach angesprochen werden. Anderen bietet sich eine Möglichkeit, Vertretungsstunden geben zu können. Manchmal ergibt sich auch die Gelegenheit beim Unisport zu unterrichten, obwohl man noch nicht mal annähernd ein Profi ist. Es gibt durchaus viele Wege, um an sein Ziel zu gelangen. Bedenken solltest du bloß immer, dass du mit einer Ausbildung bzw. Lizenz größere Chancen hast. In den allermeisten Fällen verdienst du damit auch mehr Geld.

Fortsetzung folgt…

Im nächsten Teil gibt es ein exklusives Interview mit unserem Tanzcouch Denis! Freu dich auf mitreißende Erlebnisse und packende Stories!

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