Marathonparty – Die JUKEBOCKX bei der HTWK Leipzig

18. Mai 2013 / By


Wie jetzt? Marathonparty, HTWK und Jukebox? Dass die HTWK Leipzig was mit Sport zu tun hat ist ja klar, aber wer oder was ist die Jukebox? Doch jetzt nicht etwa dieser Automat in den man Münzen werfen muss, damit er Musik spielt?
Wir können dich beruhigen: Wir reden heute nicht über Geräte aus den 80er Jahren! Davon mal abgesehen, dass es „Jukebockx“ heißt, geht es ganz klar ums Tanzen! Was das Team von danceecho nun wieder Aufregendes erlebt hat und warum danach die Party so richtig los ging…lest doch selbst :).

Wer versteckt sich hinter der „JUKEBOCKX“?

Crew-Name: JukeBockx

Tänzer: Denis, Sascha, Leonie, Linda, Martin, Stefanie, Luca & Max

Tanzstil: Hip Hop

Gegründet: Oktober 2012

Die „JukeBockx“ der Stageacademy besteht aus 8 jungen Tänzern, die sich im Oktober 2012 zusammengeschlossen haben. Sie trainieren seitdem jede Woche an Technik, Ausdruck und Choreographien. Am 7.5.2013 war es dann endlich soweit: Der erste gemeinsame Auftritt stand bevor!

Es geht los! Und wo bleibt Marie?

19:50 Uhr
Wir sind mal wieder in Leipzig und – es regnet! Ich mein warum nicht? Ich bin ja nur mit dem Rad zur Sporthalle der HTWK unterwegs und es schüttet als ob wir monatelang Trockenzeit hatten. Na gut, ich will nicht meckern, immerhin komme ich aufgrund der guten alten gelben DDR-Regenjacke recht trocken an. Das Problem: Ich bin durch den Regen echt spät dran. Sascha hat schon angerufen und gefragt, wo ich bin. Immerhin fängt der erste Auftritt 20 Uhr an und ich soll das Ganze mit der Kamera aufnehmen.

19:55 Uhr
Ich schmeiße mein Fahrrad an die Hauswand, schließe es an und suche den Eingang. Natürlich bin ich genau auf der anderen Seite des Gebäudes. Also rum ums Haus, rein in den Eingang und ne Vollbremsung vor Sascha. Der drückt mir die Kamera in die Hand und rast wieder zu seiner Crew.

20:00 Uhr
Geschafft! „JukeBockx“ steht bereit, der DJ spielt die ersten Töne und die Kamera steht auf record.

„Bist du nervös?“

Yeah, wie aufregend! Der erste Auftritt von insgesamt 3 an diesem Abend beginnt also. Die Tanzfläche gehört ganz allein „JukeBockx“…
Und das was dabei rausgekommen ist, könnt ihr oben im Video bestaunen! Eine tolle Choreographie getanzt von jungen, dynamischen Tänzern in einer mystischen Atmosphäre – okay, lassen wir den Quatsch! Was ich eigentlich damit sagen will: Verdammt, für euren ersten Auftritt wart ihr super!
Da ich selbst die ganze Show mit der Kamera aufnehmen durfte, werde ich trotz meiner Glückwünsche erstmal bestürmt. Alle Crewmitglieder wollen ihren Part genau unter die Lupe nehmen, ob sie auch wirklich so gut waren, wie ich es behaupte. Die Kamera wird mir aus den Händen gerissen, die dann samt „Jukebokx“ in der eigenen Umkleide verschwindet.

Nun stehe ich da allein rum und betrachte das Treiben um mich herum. Ich entdecke die Cheerleader, die vor der „JukeBockx“ ihre Show hatten und die jetzt noch an den einzelnen Figuren für den nächsten Auftritt feilen. Nebenbei laufen Bildershows über den Marathon und deren Sieger, ein mobiles Orchester bringt den musikalischen Teil des Abends mit. Es gibt natürlich auch Essen und Trinken (also Bier und Hot Dogs 😉 ), sowie viele Leute, die sich über Gott und die Welt unterhalten – und über Essen :).
Ups! Es geht ja schon weiter!

Round 2

Schwuppdiwupp wird mir die Kamera in die Hand gedrückt und auf die Tanzfläche gedüst. Ich verheddere mich vor Hektik so sehr im Umhängeband der Cam, dass während ich auf den Aufnahmeknopf drücke, fast über sämtliche Klamotten Anderer stolpere.
Trotzdem bekomme ich auch die zweite Choreo bis auf wenige Sekunden aufs Band. Nach einem explosiven Ende gibt es sogar schon mehr Applaus und Zurufe als beim 1. Auftritt. Noch motivierter als vorher bespricht die Crew neben der Bühne das eben Getanzte. Leuchtende Augen und begeisterte Ausrufe, was toll und echt witzig war, dringen zu mir durch. Wieder wollen alle ihren Auftritt sehen und analysieren. Breitwillig gebe ich die Kamera weiter…danach folgt fast die gleiche Abfolge, wie zuerst – also Simsalabim zum 3. und letzten Showact von „JukeBockx“.

C’mon Everybody!

Die letzte Chorero ist mein persönlicher Favorit! Die Cheerleader, das Orchester und die „JukeBockx“ in Einem. Improvisiert, unzensiert und garantiert erfolgreich!
Die Künstler tanzen, feiern und haben Spaß zusammen, aber der Höhepunkt des Ganzen kommt erst noch: Denis steht doch nicht tatsächlich plötzlich auf den kräftigen Armen der Cheeleadermänner und beginnt in schwindelerregender Höhe zu tanzen! So was hat noch keiner gesehen! Ein absolutes Highlight!

Am Ende verrät mir Denis noch seine Meinung als Leader: „Für mich wars ne tolle Herausforderung und neue Erfahrungen konnten gewonnen werden, wie z.B. das Tanzen mit einer Liveband und dann die Führung, die ich an den Tag gelegt habe, bei den Cheers natürlich immer mit enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Leader.
Ein paar Schwierigkeiten gab es aber auch, z.B. die Art der Bühne musste gemeistert werden, weil im Training waren wir vielseitig und haben in 3 bis vier Himmelsrichtungen trainiert, am Ende gabs dann nur eine. Beim Boden war es ebenfalls kritisch, denn der war sehr griffig, was bedeutet das unsere Sneaker bzw. Tanzschuhe nicht gut gliden konnten, was besonders schwierig für die Floating-Choreo war.
Sonst wurde sich gut um uns gekümmert. Wir hatten Alle essen und trinken, einen super Raum, wo Vorbereitungen easy waren und chilliges Zusammensein gefeiert wurde.

Im Großen und Ganzen viel Arbeit ,viel Vergnügen, viel Impro, aber wir bekommen immer viel zurück. “
Und das lassen wir jetzt einfach mal so stehen:).

Dance until the end

Natürlich gibt es noch ne fette Party im Anschluss – alle tanzen, alle sind zufrieden und eine Runde Gratis-Hot Dogs gibt es auch noch! Unser Fazit:
Es ist ganz klar, dass eine so junge Crew noch keine perfekten Auftritte abliefert, aber darum geht es am Anfang auch nicht. Spaß, Leidenschaft, das Gefühl zusammen etwas zu erreichen – das ist es, warum es sich lohnt, die vielen Wochen harte Arbeit auf sich zu nehmen. Das Adrenalin das durch jeden Tänzer strömt, der Applaus der Zuschauer und das Hochgefühl im Rampenlicht zu stehen, sind ein Lohn, den nur die Wenigsten bekommen und genießen können. Deshalb ist es den Tänzern von „JukeBockx“ besonders wichtig, weiter zu machen, besser zu werden und noch viele gemeinsame Auftritte zu erleben. In diesem Sinne – bis zum nächsten mitreißenden Event und vielleicht sieht man sich ja dort. 😉

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