Next Generation Battle – Interview mit „Goldi“

27. Juli 2013 / By

Steckbrief

Name: Sebastian Goldhorn

Künstlername: Goldi

Geburtstag: 22.03.1985

Tanzt seit: 21 Jahren

Favourite Dancestyle: Popping

Vorlieben: viel Bewegung, Musik und Tanz, Klavier spielen, nach Draußen gehen

Er mag nicht: Langeweile, fehlende Authentizität

Lieblingsessen: Nudeln in allen Varianten

Marie: Hallo Sebastian! Bist du bereit für ein kleines Interview?

Sebastian: Hey! Klar, legen wir los!

Marie: Sehr gut! In deinem Steckbrief hast du geschrieben, dass Popping dein Lieblingsstyle ist. Popping gehört ja zum Hip Hop. Wie bist du dazu gekommen HipHop zu tanzen?

Sebastian: Also Hip Hop tanze ich erst seit 13 oder 14 Jahren. Zum Tanzen allgemein bin ich über Folklore gekommen. Danach übte ich mich im Standard-Latein und landete letztendlich beim Hip Hop. Das war eine recht lustige Geschichte.

Marie: Na die wollen wir natürlich hören!

Sebastian: Gern. Damals wohnte ich noch in Stuttgart. Dort fand dann ein Dorffest mit viel Musik und einer Tanzgruppe statt. Die Jungs tanzten Hip Hop. Ich war begeistert. Vorher hatte ich es immer nur mit anschauen und abgucken versucht. Jetzt wollte ich mitmachen. Deshalb fragte ich die Jungs und ich konnte tatsächlich mittrainieren. Ja und seitdem tanze ich hauptsächlich im Hip Hop Bereich.

Marie: Das ist eine ziemlich lange Zeit. Wie sieht denn dein Tanzalltag aus?

Sebastian: Ich bin hauptberuflich Mitarbeiter bei einem Projekt Namens „Die Komplizen“, deshalb bleibt manchmal nicht viel Zeit für das Tanzen. Ich gebe trotzdem 2-3 Abendkurse für Erwachsene. Durch die fehlende Zeit musste ich leider meine Nachmittags-Kinderkurse abgeben. Am Wochenende habe ich dann Zeit für mich und übe an alten und neuen Styles, wie den NuStyle.

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Marie: Ganz schön viel oder?

Sebastian: Ja, es ist schon recht viel zu tun, aber ich bin ein sehr optimistischer Mensch und möchte den Menschen mit tanzen mehr geben, als nur ein paar Tanzschritte.

Marie: Was denn zum Beispiel und wie gestaltest du überhaupt deine Kurse?

Sebastian: Ich möchte vor allem den Freestyle unterstützen. Mir geht es nicht darum, stur Choreographien einzustudieren. Deshalb lehre ich lieber mithilfe von Technikübungen freier tanzen zu können. Das stärkt die Kreativität und Charakterentwicklung, nicht nur bei Kindern. Aber das Training allgemein beginnt natürlich immer mit einem Warm-up, danach folgt eine 10 minutenlange Tanzeinheit mit verschiedenen Grundschritten. Später kommen spezieller Übungen hinzu, z.B. Behandlung einzelner Körperteile. Mal nur die Arme, mal nur die Beine. Natürlich kommen noch 2-3 neue Tanzschritte dazu, die wir zum Schluss in eine Routine einbauen.

Marie: Das klingt nach Qualität mit viel Spaß am Tanzen. Wie sieht es bei dir mit Erfolgen aus?

Sebastian: Na ja, also ich war mal mit meinem damaligen Tanzlehrer als Duo Deutscher Meister im Popping. 2005 war das.

Marie: Wow! Noch eine letzte Frage: Du sagtest vorhin, du probierst alte und neue Tanzstile aus. Du tanzt also nicht rein Popping?

Sebastian: Ich finde es zwar wichtig seinem Stil treu zu bleiben, man sollte jedoch immer etwas Neues ausprobieren und aus dem Hauptstil rausgehen. Diese neuen Elemente kombiniere ich dann mit meiner eigenen Sache. Man sollte eben immer flexibel bleiben und nicht auf der Stelle stehen.

Marie: Ein schöner Abschlusssatz für ein tolles Interview! Vielen Dank für die interessanten Informationen und viel Spaß beim Next Generation Battle!

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